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14. Mai - 26. Juni 2022
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Krefelder Studie

Die Krefelder Studie ist eine Studie von C. Hallmann, Universität NiJmwegen, et al. Das Forscherteam wertete die Ergebnisse von ehrenamtlichen Insektenkundlern des Entomologenvereins Krefeld aus. Veröffentlicht wurde die Studie in dem Online-Journal "Plos One".

Es ist die erste Studie, welche den Rückgang der Insekten in Deutschland zahlenmäßig erfasst. Die Studienergebnisse sind repräsentativ für alle Offenlandbiotope des deutschen Tieflands. Das sind beispielsweise landwirtschaftlich genutzte Flächen, Moore oder Blockhalden.

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1 Thema
      12 Gärten
6 Wochen

Insekten


Eine wundersame Welt im Kleinen.

Über ihre Vielfältigkeit und unsere Bewunderung.

Das Insektensterben, dessen Ursachen und Maßnahmen dagegen.

Alles in verschiedenen Gärten erlebbar gemacht.

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Warum Insekten?

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Insekten bilden die artenreichste Klasse der Tiere.
Sie sind Nahrungsquelle anderer Tiere, Bestäuber
und Destruenten zugleich und somit wichtig für den Bestand weiterer Populationen. Damit ist klar, wie wichtig die Rolle der Insekten für unser Ökosystem und somit auch für uns ist. Deshalb sind viele Menschen betroffen von dem Insektensterben, versuchen sich einzubringen und stark zu machen.

 

Problematisch ist jedoch, dass mit den meisten Verkäufen insektenfreundlicher oder bienenfreundlicher Produkte lediglich der Honigbiene unter die Arme gegriffen wird. Spezifischere, seltenere Arten werden hier außen vor gelassen. Schmetterlinge werden erst in ihrem adulten Stadium interessant für uns und eine Menge weiterer Insekten, die für uns nicht die plakativsten Vertreter der Spezies darstellen,
werden gar nicht beachtet.
Das bildet den Impuls, das Thema in einem
weiter gesteckten Rahmen anzugehen. Eine
bereits vorhandene Stärke von Insekten ist die
Faszination, die mit ihnen einhergeht. Deshalb ist
das „Insektensterben“, trotz seiner Komplexität, für

uns ein relativ greifbarer und vor allem spürbarer
Vorgang. Das ist sehr wichtig, denn Insektensterben ist Teil der aktuellen Biodiversitätskrise und treibt sie rapide voran.
Und was genau ist nun die Biodiversitätskrise? Kurz gesagt beschreibt sie den Rückgang aller Arten und Landschaften und ist ein Teil, dreier Krisenkomplexe, die zukünftig unser Leben beeinflussen werden. Neben ihr werden uns die Klimakrise und weitere Pandemien fordern.

 

Beängstigend, aber auch beruhigend zugleich,
denn alle drei Krisen bedingen sich gegenseitig. Das bedeutet, jede richtige Maßnahme wirkt gleich
dreifach und zusätzlich sind die Lösungen oft sehr
simpel. Schwierig ist es, verschiedene natürliche
Prozesse zu verstehen, von denen wir uns durch
unsere Lebensweisen entfremdet haben. Dafür muss man sich mit ihnen intensiv auseinandersetzen, waswir nur schaffen, wenn wir Interesse und Freude daran entwickeln. Unsere Intention ist es, mit dem Gartenfestival genau dafür Impulse zu setzen undalle BesucherInnen interessiert und inspiriert zu

Durch Insekten Biodiversität entdecken

Um Grundsteinefür das Verständnis dieser, für manche von uns fremden Welt zu setzen, werden in jedem Garten grundlegende Prinzipien der Biodiversität aufgegriffen und passiv erlebbar gemacht.

Dazu wird in jedem Garten jeweils ein Teilbereich der Biodiversität auf unterschiedlichen Weisen für die Besucher erfahrbar gemacht.

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Aufbau des Gartenfestivals

Das Gartenfestival ist aus zwölf verschiedenen
Gärten aufgebaut und kann in einem Zeitraum
von sechs Wochen besucht werden. Jeder Garten
zeigt sich von seiner eigenen Seite. Verschiedenste
Künstler interpretieren ihren Garten unter
dem Thema Insekten individuell.


Der gestalterische Rahmen des Festivals beläuft
sich auf Natürlichkeit. Die Gärten werden auf
Hexangonfeldern als Grundfläche gebaut. Nach
Außen werden sie nur durch einen Staketenzaun
abgeschirmt. Unsere „Waben“ sind durch
Holzgitter verbunden und werden seitlich durch
einzelne Blühinseln gefasst.

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Die Blühinseln
Übersicht der Samenmischungen

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